Volkshochschulen in Berlin und Hamburg

Volkshochschulen sind Bildungseinrichtungen für alle jene, die neben ihrem Beruf noch etwas dazu lernen möchten. Der Fokus liegt dabei selten auf beruflicher Weiterqualifizierung sondern dem Fördern und Ausbauen von eigenen Interessen und Hobbies. Dementsprechend bekommen die Teilnehmer eines VHS-Kurses am Ende auch kein qualifizierendes Zertifikat sondern lediglich eine Teilnahmebestätigung. Kurse gibt es an den Volkshochschulen zu allen Themen: vom Erlernen neuer Fremdsprachen über die Einführung in die Nutzung von PCs bis hin zu Mal- und Töpferkursen ist alles vertreten. Kurse für Rhetorik und Gesang können ebenso belegt werden wie Kurse, in denen das Gitarrespielen erlernt werden kann.

Die Preise für die Kurse sind in der Regel sehr moderat. Dafür wird in allen Kursen in größeren Gruppen gelernt. Dieses Miteinander ist typisch für den Besuch der Volkshochschulen und macht deren Reiz aus. Die meisten Kurse finden einmal wöchentlich zu einem festen Termin statt. Es werden aber auch einmalige Workshops angeboten, die dann oft am Wochenende über mehrere Stunden laufen. Grundsätzlich richten sich die Volkshochschulen nach den Universitätssemestern. Dementsprechend laufen die Kurse im Winterhalbjahr von Oktober bis Februar und im Sommerhalbjahr von März bis Juli.

Insbsondere für ältere Menschen bietet die Volkshochschule eine interessante Alternative, den Wissenshorizont zu erweitern. Da Leistung dort nicht im Vordergrund steht, kann dort ohne jeden Druck gelernt werden.